Pressebericht SachsenRing


Teschnische Defekte verhindern tolle Ergebnisse am Red Bull Ring
Pressebericht zum Rennen der ADAC GT Masters über Lennart Marioneck vom 8. Juni 2014 am Red Bull Ring
Race_4_Red Bull Ring_10.06.2014.pdf
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Doppelsieg inKerpen. 

Der Erftlandring in Kerpen war Schauplatz des ersten von sechs Wertungsläufen zum Westdeutschen ADAC Kart Cup 2014. 131 Teilnehmer waren zum Rennen des MSC Langenfeld angereist und lieferten sich am Rennsonntag packende Fights um die ersten Siege im neuen Jahr.Das Tempo in der Klasse ADAC RK1 gab der 11-Jährige Schüler Maximilian Malkus aus Homberg-Mardorf vor und stand als Sieger auf dem Podest.Der für den ADAC Hessen/Thüringen und das in Fulda ansässige Alljo Hima Kart Team startende Rennfahrer fuhr zum ersten mal auf Michael Schumachers Heimstrecke und gewann beide Wertungsläufe.Nach einem verpatzten Qualifying holte sich Maximilan Malkus nach nur wenigen Rennrunden die Führung in seiner Wertungsklasse.  Trotz einer 10-Sekunden-Zeitstrafe holte er den Sieg im ersten Rennen und verteidigte die Spitzenposition auch im zweiten Wertungslauf.Als Meisterschaftsführender fährt der 11-jährige Kartpilot optimistisch zum nächsten WAKC Lauf, der am 24. und 25. Mai 2014 in Hagen/Westfalen stattfindet.


Pressebericht Lennart Marioneck GT Masters Oschersleben 2014
Pressebericht Lennart Marioneck GT Maste
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ADAC-Dunlop-Kart-Youngster-Cup- Rennen in Dietershausen

 

Spannende Kartrennen boten die Teilnehmer im Rahmen des ADAC-Dunlop-Kart-Youngster-Cups am Samstag, 07.09.13 auf dem ADAC-Platz in Künzell/Dietershausen.

 

 

Der Fuldaer AC begrüßte 60Kart-Fahrer aus Hessen, Thüringen und Westfalen zum 7. und 8. von 14 Meisterschaftsläufen. Die heimischen Starter für den Fuldaer AC im Alljo-Hima Kart-Team Patrik Heller (Dipperz), Max Metzler (Poppenhausen), Elias Sauerbier (Geismar) und Rene Kircher vom MC Hünfeld waren alle hoch- motiviert auf der heimischen Rennstrecke gute Ergebnisse abzuliefern. Nach den Trainingsläufen am Vormittag, und dem Qualifying, starteten die Rennen um 14.57 Uhr.

In der 6,5 PS starken Honda-Klasse startete Elias Sauerbier von der Pole aus ins 1. Rennen. In Runde 8 konnte sein Verfolger einen Fahrfehler nutzen, und zog vorbei. Im weiteren Rennverlauf attackierte Sauerbier, konnte aber nicht mehr überholen, und fuhr als zweiter über die Ziellinie. Im Rennen 2 verteidigte er den 2. Platz, sichert sich mit den Punkten Platz 1 in der Meisterschaft.

Spannung war in der Klasse 4 World-Formula (15 PS) angesagt, mit 28 Startern die größte Klasse des Tages. Schon im freien Training ging es eng zu auf der 700 m langen Strecke. Patrik Heller siegte im Rennen 1, Max Metzler konnte den 3. Startplatz bis ins Ziel verteidigen. Etwas härter ging es im 2. Rennen zu. Heller wurde im Rennverlauf vom Hintermann überholt, behielt Position 2 jedoch bis ins Ziel, und liegt aktuell auf Platz 1 in der Meisterschaft. Max Metzler wurde im Rennverlauf des 2. Rennens von einem Verfolger aus Westfalen unsanft von der Strecke geschoben, griff jedoch wieder ins Renngeschehen ein, und fuhr als 6. durchs Ziel. In der Meisterschaft liegt der Poppenhausener auf Platz 3.

Text:

Thomas Metzler

 

 

 

Joel Jäger, Maxi Horn, Felix Arnold
Joel Jäger, Maxi Horn, Felix Arnold

Maximilian Horn und Joèl Jaeger sind die neuen Sieger in der Klasse World Formula light

Während Auftaktsieger Hüsyein Yardimciel (Iserlohn/Beule-Kart Racing-Team) auf einen Start in Oppenrod verzichtete, teilten sich mit Maximilian Horn (Modautal/Aljo Hima Kart Team) und Joel Jaeger (Witzenhausen/Aljo Hima Kart Team) zwei neue Nachwuchspiloten die Siege in der World Formula light Klasse. Trotz gleicher Punktzahl in der Tageswertung, stand Maximilian Horn, auf Grund seines besseren Ergebnisses im Zeittraining, als Sieger fest. Als Dritter folgte Lars Remm (Saarbrücken/MSC Uchtelfangen) vor Niklas Koch (Riedstadt/STR Team Rockenberg) und Maximilian Malkus (Homberg/ASC Melsungen).

WAKC Überraschungssieg für Felix Arnold in Oppenrod

Mit 19 Startern waren die IAME X30 Junioren hochkarätig besetzt. Die Rennen standen jedoch ganz im Zeichen des Gorxheimertaler Felix Arnold (Aljo Hima Kart Team). Der Tony-Kart Pilot kämpfte sich im ersten Rennen von Startplatz fünf an die Spitze und war auch im zweiten Durchgang nicht zu stoppen. Hinter ihm folgte in der Tageswertung Marvin Heller (Hünfeld/NoLimit Racing Team) vor dem CMD Racing Team-Duo Jan Buchwald (Bergneustadt) und Nicholas Dahm (Troisdorf). Fünfter wurde Marcel Läsch (Hupperath/RMW Motorsport), der das Gesamtklassement weiter anführt. Großes Pech hatte Polesetter Julian Müller aus Köln. Im ersten Durchgang musste er vier Runden vor Rennende vorzeitig aufgeben, konnte sich aber im zweiten Lauf gekonnt vorkämpfen und schaffte den Sprung in die Top-Ten. In den Rennen der IAME X30 Junioren startete auch der einzige KF3-Pilot Luca Lippkau (Reken/KSG Racing Team). Ohne Gegner stand der Youngster schon vor dem Start als Tagessieger und neuer Gesamtführender fest. (Text: Björn Niemann)

 

 

Nach Überholvorgang im Kiesbett gelandet
Nach Überholvorgang im Kiesbett gelandet

Renn-Spektakel beim Bundesendlauf in Wackersdorf

Drei Alljo-Hima-Kartpiloten als Vertreter des ADAC Hessen-Thüringen beim Deutschen Finale

 

Wackersdorf (Bayern)/Fulda. Ein wahrhaft großes Finale lieferten sich die drei Kart-Fahrer des ADAC Hessen-Thüringen, Daniela und Darwin Daume aus Löhlbach und der Borkener Maurizio Iuzzolini (alle drei Alljo-Hima-Kart-Team, Fulda) im westdeutschen ADAC Kart-Cup (WAKC), die vom 30.09.2011 bis 02.10.2011 im Bundesendlauf auf die besten deutschen Kartpiloten der anderen drei ADAC Serien, NAKC, SAKC und OAKC, trafen. Formel1 Flair und ungewohnt heiße Außentemperaturen beim Höhepunkt des Jahres gaben der Rennstrecke auf dem Prokart-Raceland Track in Wackersdorf den nötigen Gripp und emotionale Atmosphäre. Beim letzten Rennen des Jahres wurde kein Material mehr geschont und beide Ellenbogen ausgefahren. Alle Fahrer wollten sich noch einmal gut in Szene setzen und gaben alles.

 

In der Klasse World-Formula-light traf Darwin Daume (RAC Borken e.V.)

auf die besten ADAC Renn-Fahrer Deutschlands in seiner Klasse. Im ersten Rennen am Samstag schaffte er unerwartet den Sprung aufs Podest und wurde Dritter. Am Sonntag lag er sogar im zweiten Rennen bis kurz vor Rennende auf dem zweiten Platz, bis ihm ein Fahrfehler unterlief. In einer Spitzkehre verbremste er sich. Zwar konnte er sein Fahrzeug knapp wieder fangen, musste aber sein Verfolger-Feld passieren lassen und überquerte nur als fünfter die Ziellinie. Somit beendete er diese Deutsche Meisterschaft als Vierter.

Zum Trost peilt er aber Ende Oktober die Meisterschaft im Dunlop-Kart-Youngster-Cup fest an, wo er nach sechs von zehn Läufen alle Läufe in Vettel-Manier (mit Pole, Start-Ziel-Siegen und schnellsten Rennrunden) dominierte.

 

Die spektakulärste Klasse aber war die IAME X30j-Serie mit 30 PS in der Daniela Daume und der Borkener Maurizio Iuzzolini im ersten Jahr unterwegs sind. Hier traten gleich 29 Starter an, deren Leistungsdichte derart hoch war, dass die Fahrer bis Platz achtzehn im Schnitt gerade einmal 0,5 Sekunden trennten. Bereits im freien Training und im Qualifying kam es zu zahlreichen Karambolagen und Renn-Unfällen mit notärztlichen Einsätzen, aber Gott-sei-dank ohne gravierende Personenschäden. Im Lauf eins behielten beide die Übersicht und vor allem den Fuß auf dem Gas und erreichte sensationell die Plätze zehn und dreizehn der deutschen Elite. Beide Karts wurden dabei aber beschädigt und konnten nicht mehr ihre optimale Leistung entfalten. Dieses Manko versuchten sie am Sonntag durch Übereifer auf der Strecke wieder auszugleichen. Nach einer Kollision erhielt Daniela eine 10-Sekundenstrafe, was sie auf den vorletzten Platz zurückwarf. Maurizio warf sein Tony-Kart in der letzten Kurve in die Reifen-Stapel. Damit beendeten Sie ihre erste deutsche Saison im Mittelfeld. (DU)

 

Bild: Darwin Daume (in rot) und Philipp Schwaiger aus Jena als Vertreter des ADAC Hessen-Thüringen holten gemeinsam den 3. Platz in der Mannschaftswertung.

Dennis Anoschin gewinnt Vizemeisterschaft
Dennis Anoschin gewinnt Vizemeisterschaft

Dennis weiterhin im Titelrennen

Trotz eines schwierigen Rennwochenendes auf dem Hunsrückring/Hahn konnte Dennis Anoschin bei der vierten Veranstaltung des ADAC Kart Masters seinen Rückstand in der Gesamtwertung verkürzen und hält alle Chancen auf den Meistertitel offen.

Im Zeittraining bereiteten Dennis Anoschin die Streckenverhältnisse des 1.257 Meter langen Kurses Kopfschmerzen. Sein Tony-Kart baute zu schnell Gripp auf und Dennis konnte nicht voll attackieren. Nach zehn Minuten war der Wiesbadener nur enttäuschender 35. und wusste, dass in den Vorläufen eine schwierige Aufgabe auf ihn warten würde. „Wir werden nun einige Änderungen am Chassis-Setup vornehmen und hoffen damit den richtigen Schritt zu gehen“, erklärte Dennis am Mittag. In den Vorläufen kam er dann wesentlich besser zurecht und holte das Beste aus seiner Situation heraus. Mit Position sieben und elf verbesserte er sich auf Position 25 und schaffte damit die Qualifikation in die Finalrennen.

In diesen sorgte jedoch das Wetter für besondere Verhältnisse. Schon im ersten Durchgang regnete es leicht, Dennis konnte sich aber schnell auf die Bedingungen einstellen und verbesserte sich im Rennverlauf bis auf Position 13. Zum zweiten Lauf am späten Nachmittag hatte der Regen zugenommen und man musste mit Regenreifen an den Start gehen. Obwohl das nicht Dennis Lieblingswetter war, machte er einige Positionen gut und lag kurz vor Rennende auf einem tollen dritten Rang. Leider kostete ihn am Ende jedoch ein kleiner Fehler das Siegertreppchen. Dennis rutschte in die Wiese und fiel auf Platz sieben ab. Entsprechend geknickt war der Tony-Kart Pilot im Ziel. „So etwas darf nicht passieren. Mit dem Ausritt habe ich wichtige Meisterschaftspunkte verschenkt.“ Abgesehen vom Fahrfehler im zweiten Rennen war der Youngster aber zufrieden. „Nach dem Zeittraining habe ich mit solch einem Resultat nicht gerechnet. In Zusammenarbeit mit dem Alljo Hima Kart Team und meinem Mechaniker Manfred Storch konnten wir ein passendes Setup finden und waren am Ende sehr konkurrenzfähig.“

Mit 90 Punkten liegt Dennis weiterhin auf dem dritten Gesamtrang und hat in den verbleibenden Rennen noch alle Möglichkeiten den Sprung nach ganz oben zu schaffen. Vorher wird er aber erstmal beim zweiten Saisonrennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft, am kommenden Wochenende in Ampfing antreten.

 

 

Quelle: Fast-Media, Björn Niemann
Quelle: Fast-Media, Björn Niemann

Dennis Anoschin: Unfall verhindert Halbzeitmeisterschaft

Die volle Härte des Motorsport bekam am letzten Wochenende Dennis Anoschin zu spüren. Beim dritten Saisonrennen des ADAC Kart Masters lieferte der junge Wiesbadener eine Top-Leistung ab, wurde am Ende aber durch einen Unfall gestoppt. Im Championat ist er nun Vierter.

Nach dem durchwachsenen Rennen in Liedolsheim, wollte Dennis in Ampfing wieder Boden gut machen. Doch im Zeittraining lief es nicht nach den Vorstellungen des Tony-Kart Piloten. „Wir bekommen das Chassis nicht auf meine Bedürfnisse abgestimmt“, mokiert er nach dem Training. In der Gesamtwertung war er nur 21. und musste somit aus dem Mittelfeld in die anstehenden Vorläufe starten.

Davon ließ er sich nicht abschrecken und fuhr zwei solide Rennen. Mit Position vier und fünf, verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf Rang sieben und war mit dem Tag zufrieden. „Wir haben noch etwas am Chassis gefunden. Nun läuft es wesentlich besser und ich bin zuversichtlich für die Finalrennen.“

Am Sonntagmorgen ging es im ersten Rennen drunter und drüber. Es hatte über Nacht geregnet und die Strecke war sehr rutschig. Dennis stellte sich schnell auf die neuen Bedingungen ein und erlebte das wohl spannendste Rennen der bisherigen Saison. In Mitten einer Dreiergruppe lieferte sich Dennis in den 15 Rennrunden faire Kämpfe. Die Entscheidung über den endgültigen Rennausgang fiel erst in der letzten Kurve. Die drei bogen Rad an Rad auf die Start/Ziel-Gerade ein. Dennis sah das Ziel als Vierter, wurde letztlich aber durch eine Disqualifikation eines Kontrahenten auf Rang drei vorgespült.

Das zweite Rennen war ähnlich spannend. Der Youngster des ADAC Hessen-Thüringen e.V. etablierte sich auf der zweiten Position und war auf dem Weg zur Halbzeitmeisterschaft, doch in der letzten Kurve wurde er durch einen übermotivierten Gegner gedreht und wurde nur 21. Die Enttäuschung war Dennis deutlich ins Gesicht geschrieben. „Ich stelle mir die Frage was das sollte. Es ist doch total unnötig solch eine Aktion zu starten. Die Rennleitung hat dafür zwar eine Strafe ausgesprochen, dadurch erhalte ich meine Platzierung aber nicht zurück. Das waren wichtige 20 Punkte die am Ende des Jahres noch entscheidend sein können.“

Im Gesamtklassement ist Dennis nun Vierter und hat seine nächste Chance in weniger als zwei Wochen, beim vierten Durchgang des ADAC Championats auf dem Hunsrückring/Hahn.

 

Quelle: FAST MEDIA, Björn Niemann
Quelle: FAST MEDIA, Björn Niemann

Erste DJKM-Punkte für Dennis Anoschin

Am vergangenen Wochenende startete die Deutschen Junioren Kart Meisterschaft im belgischen Genk in ihre neue Saison. Trotz einiger Unwegsamkeiten lieferte Dennis eine hervorragende Leistung ab und sammelte seine ersten Meisterschaftspunkte.

Nach einer turbulenten Saison 2010 sind für dieses Jahr die Ziele klar gesteckt. Dennis möchte am Ende des Jahres im Klassement unter den Top-Ten landen. Doch die Tests am Freitag verliefen nicht nach den Vorstellungen des Wiesbadeners. „Nach einem Unfall in Liedolsheim haben wir auf den letzten Drücker ein neues Chassis erhalten und konnten am Freitag nicht so testen wie erhofft.“, erklärte Dennis am Freitagabend.

Die Probleme aus den Tests setzten sich auch im Zeittraining am Samstag fort. Dennis konnte nicht voll attackieren und platzierte sich nur auf dem 21. Rang. Einen Schritt nach vorne machte er in den Vorläufen. Der Schützling des ADAC Hessen-Thüringen kam immer besser mit seinem Arbeitsgerät in Fahrt und arbeitete sich auf Rang elf und zwölf vor, damit sprang Startplatz 14 für den Sprint am Sonntag heraus. „Wir bekommen das neue Chassis immer besser in den Griff und ich kann meinen Rückstand kontinuierlich verkürzen.“, Dennis nach den Rennen.

Am Sonntag knüpfte Dennis an die Leistung der Vorläufe an. Er legte in beiden Rennen einen erstklassigen Start hin und lag im großen Finale zeitweise sogar auf einem erstklassigen neunten Rang. Mit steigender Renndistanz konnte er jedoch in beiden Rennen nicht mehr die Performance seiner Verfolger mitgehen und rutschte auf Rang 16 bzw. 17 ab. Trotzdem zeigte er sich nach dem aufregenden Wochenende zuversichtlich. „Wir haben viel dazu gelernt und werden die nächsten Wochen dazu nutzen, die gewonnenen Erkenntnisse positiv umzusetzen.“

Das nächste Rennen steht für Dennis in drei Wochen an, dann geht er beim Halbzeitrennen des DMV Kart Championship im hessischen Oppenrod auf die Reise

Dennis Anoschin
Dennis Anoschin

13. ADAC Kart-Festival: Abflug für Daniela Daume


 
Kerpen/Löhlbach/Borken.
Es war Motorsport der besten Art, was die Fahrerinnen und Fahrer des Westdeutschen ADAC Kart-Cup (WAKC) den Zuschauern am Wochenende auf dem Europa-Motodrom in Kerpen zu bieten hatten. Viele Übermanöver, Zweikämpfe, Fahrzeugbeherrschung und High-Speed. Das alles bei schönstem Wetter und somit idealen Streckenbedingungen.

Auf dem Erftlandring in NRW, auf dem schon Michael Schumacher seinen Gesellenbrief ablegte und Bruder Ralf Schumacher noch immer als Jugendleiter geführt wird, fanden die Rennen fünf und sechs der WAKC Meisterschaft statt. Mit dabei auch den aus Löhlbach stammenden Kart-Piloten Daniela und Darwin Daume (RAC Borken), die den ADAC Hessen-Thüringen vertreten und derzeit unter der Leitung des Fuldaer Kart-Team „Alljo-Hima“ starten.

Es sei vorweg genommen, beide Fahrer waren nach diesem Wochenende ohne Top- Platzierungen. Was sie aber auf der Strecke leisteten und den Motorsport-Fans auf den gut gefüllten Zuschauer-Tribünen boten war sehenswert.

Der führende aus dem Youngster-Cup in Hessen-Thüringen, Darwin Daume, in der Klasse der World-Formula-Light (Briggs & Stratton/ Tony-Kart) war in bester Form. Sein Kart auch sehr gut eingestellt. Allerdings kämpft er derzeit mit sieben Kilogramm Mehr-Gewicht um den Anschluss an die Spitze. In spannenden Zweikämpfen gelang es ihm zwar in Führung zu gehen. Ein Schaden an der Hinterachse in den letzen Runden führte aber zu einem deutlich sichtbaren Leistungsverlust und so landete er auf Platz fünf.
Daniela Daume in der 30-PS-Klasse IAME X30 J (ebenfalls auf Tony-Kart) liebt den anspruchsvollen Kurs und fühlt sich Kerpen immer pudelwohl. Sie fand aber an diesem Wochenende mit Ihrem Team-Techniker nicht die richtige Abstimmung für ihr Kart. Im ersten Rennen misslang auch noch der Start, sodass sie im zweiten Lauf nur von Platz vierzehn starten konnte. Bei ihrer Aufholjagd bis auf den zwischenzeitlichen sechsten Platz, kam was kommen musste. Sie kollidierte in einer schnellen Link-Kurve mit einem anderen Kart und flog heftig in die Reifenstapel. Sie konnte das Rennen aus eigener Kraft danach wieder aufnehmen und erreichte immerhin noch Platz zehn der Wertung. Die anschließende notärztliche Untersuchung ergab nur eine Nacken-Zerrung.

Gewonnen haben also Beide. Wenn auch nur wichtige Renn-Erfahrung. Was sie aber leisten können, konnte jeder beobachten. Optimistisch blicken Sie schon auf Ihre Rennen am 7. August voraus. Dann treten Darwin und Daniela auf der Stefan-Bellof-Arena in Oppenrod für den ADAC an. Der Lauf im belgischen Spa wurde wegen Umbauarbeiten auf den Saarland-Ring bei Trier verlegt. Infos gibt es wie immer auf den bekannten Motorsport- und ADAC-Seiten sowie unter www.kartservice-brauer-schmitt.de. (du)

SEK NEWS
SEK NEWS

Weitere Topleistung von Dennis Anoschin in Wackersdorf


Fulda/ Wackersdorf 24.04.2011 Auch bei dem Auftakt des DMV Kart Championship in Wackersdorf setzte Dennis Anoschin aus Wiesbaden seine Erfolgsfahrt weiter fort und durfte am Sonntagabend einen Sieg und einen dritten Rang auf seinem Konto verbuchen. In der Meisterschaft liegt er nun auf Platz drei.

Am Osterwochenende ging es für den Youngster aus dem Alljo-Hima Kart Team zum ersten Rennen des DMV Kart Championship 2011. Mit 49 Teilnehmern war die Klasse KF3 die Teilnehmerstärkste und entsprechend wichtig war es schon im Zeittraining eine ordentliche Leistung abzuliefern. Dennis gelang das wieder ohne größere Probleme. Er platzierte sein Tony-Kart mit einer Zeit von 51,186 Sekunden auf Gesamtposition sechs. Zum ersten Rennen wurde die Meute nochmals geteilt und jeweils nur die besten 17 schafften letztlich den Sprung in das Finalrennen am Sonntagnachmittag.

Dennis stand somit auf Startplatz drei in seinem ersten Rennen und etablierte sich auch auf selbigem nach dem Start. Während er in den ersten Runden durch harte und nicht immer faire Attacken seines Verfolgers in einen Rückstand zu den Führenden geriet, war er zu Rennende wieder zurück und machte den Zieleinlauf nochmal richtig spannend. Auf den letzten Metern gelang ihm das Kunststück, sich noch an beiden Kontrahenten vorbei zu schieben und den Sieg einzufahren. „Einfach fantastisch!“, strahlt der ADAC Hessen-Thüringen Pilot im Ziel. „Ich hätte im Traum nicht daran geglaubt, noch in der letzten Runde den Sieg zu holen. Hoffentlich geht es im Finale so weiter.“

Dieses verlief nach dem atemraubenden ersten Rennen erstaunlich ruhig. Dennis drehte in einem Führungsquartett ruhig seine Runden und wurde nach 14 Umläufen als hervorragender Dritter abgewinkt. „Ich bin mit dem Verlauf des Wochenendes sehr zufrieden. Nach meinem Erfolg in Oschersleben, freut es mich auch hier wieder auf dem Siegerpodest zu stehen. Ich liege nun mit vier Punkten Rückstand auf Position drei und freue mich auf die nächsten Rennen. Ein großer Dank an meinen Teamchef Oliver Brauer - Schmitt und Motorenpartner Storch Motorsport für das perfekte Material.“, fasst Dennis seinen Rennsonntag zusammen.

Nach zwei erfolgreichen Wochen kann der Tony-Kart/Parilla Schützling nun etwas aufatmen. Das nächste Rennen steht für ihn am 15. Mai auf dem Programm. Dann findet auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn der zweite Schlagabtausch des DMV Kart Championship statt.

 

Nachzulesen unter anderem auch auf:

 

www.motorsport-xl.de

www.fuldaerac.de

www.storch-motorsport.de